Schnee! Schnee! Schnee!

Immer wieder fragen mich Menschen, warum ich den Herbst so mag. Und den Winter. Kälte generell. Nun, ich packe mich lieber in drei Schichten Kleidung ein und entblättere mich nach und nach, als quasi in Unterwäsche in der Ecke zu liegen und dennoch wie ein Schwein zu schwitzen. Ich trage lieber weite Sachen als kurze oder enge und mache mir damit nicht so einen großen Kopf drum, wie schlimm meine Figur ist. Ich verstecke mich bei Regen gern unter einem Schirm, den ich im Sommer natürlich nicht dabei habe. In der länger andauernden Dunkelheit fühle ich mich sicherer, muss mich nicht so sehr verstellen und fühle mich nicht so auf dem Präsentierteller wie im strahlenden Sonnenschein. Buntes Herbstlaub macht mich glücklich. Und dann gibt es da noch den Schnee.

Einer der unbestreitbaren Vorteile, vom hohen Norden ins Bergische Land gezogen zu sein, ist der Schnee. In Hamburg hatten wir den eher… nicht so oft. Hier kann ich eigentlich jeden Winter damit rechnen. Selbst wenn es nur für ein oder zwei Tage ist: Er fällt. Und das nicht zu knapp. Oh, wie ich das liebe! Man wacht auf und die Welt ist bereits wie verzaubert. Stiller. Entspannter. Die Kälte ist nicht mehr so beißend, sondern fühlt sich weicher an. Jeder Schritt wird von diesem typischen Knirschen unter den Füßen begleitet und alles ist viel stiller, weil die weiße Pracht die Geräusche schluckt. 

Heute Morgen war es wieder so weit. Wundervoll!




Natürlich hat jede Jahreszeit ihre Vor- und Nachteile. Es ist nicht alles schlecht an Frühling oder Sommer. Aber jeder hat halt so seine Präferenzen. Und das hier sind meine

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