Schmusekater

Es ist Herbst geworden. Nach dem langen und heißen Sommer hat nun endlich meine liebste Jahreszeit begonnen und ich kann mich wieder einkuscheln in Decken, Pullover, Jacken, Schals… Ich fühle mich langsam wieder wohler in meiner Haut, in meiner Umgebung und mit den Entscheidungen, die ich in den letzten Wochen getroffen habe. Dazu trägt noch etwas bei, das mich so glücklich macht, wie lange nichts mehr.

Das klingt jetzt vielleicht etwas blöd, aber… Jahrelang hat Tabby immer nur sporadisch schmusen wollen, war zwar der liebste und offenherzigste Kerl, den man sich vorstellen konnte, aber eben nicht wirklich verkuschelt. Während Snorre sich öfter mal auf meinen Bauch oder Rücken gelegt hat oder eben immer bei mir lag, wenn ich auf dem Sofa gelümmelt habe, war Tabby stets etwas auf Abstand. Seit einigen Wochen aber ist er der reinste Schmusekater geworden. Immer noch unabhängig, aber er fordert öfter seinen Platz auf meinem Bauch ein, kuschelt sich in meine Armbeuge, legt sich sogar auf meinen Schoß, während ich vor dem Fernseher sitze und Videospiele spiele. Ich bin völlig überwältigt davon, weil er meine Nähe nie so gesucht hat. Und das macht mich einfach so unheimlich glücklich, dass ich gar nicht genau weiß, wohin mit dieser Freude. Und darum muss ich sie heute hier teilen. Egal, wie albern das sein mag.

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Kuschelmäuse

Im Herbst und im Winter sind meine Dickies besonders kuschelig. Kommt mir ganz gelegen, denn das ist ja voll mein Ding. Während Snorre gern auf meinem Bauch liegt und zufrieden einschläft, nachdem er stundenlang gekrault wurde und sich fast heiser geschnurrt hat, hat Tabby sich angewöhnt, entweder neben, auf oder zwischen meinen Beinen zu liegen.

Besonders schön finde ich, dass Tabby sich nachts nun meistens vor meinen Bauch legt und morgens nach dem Klingeln des Weckers auch sofort Streicheleinheiten einfordert. So aufzuwachen ist wundervoll. Ich genieße das. Snorre liegt meist auf der rechten Seite des Bettes, die ich nicht benutze, und ich kraule ihn beim Zubettgehen so lange, bis ich einschlafe.

Noch ein Grund mehr, die kalten Monate des Jahres zu lieben. Oder eher zwei Gründe.