Männer, die auf Straßen rotzen.

Es passiert mir eigentlich täglich: Ich gehe arglos meines Weges, schaue mal nach links und mal nach rechts, denke über dies und das nach und blicke versonnen auf den Rücken meines Vordermannes. Vor mir geht ein Kerl, der von hinten völlig normal aussieht. Was in diesem Fall bedeutet: Adrett gekleidet, gewaschen, nicht besoffen rumschwankend. Eben ein durchschnittlicher Mann. Während ich also fröhlich durch die Weltgeschichte laufe, passiert es plötzlich. Der Mann vor mir hebt einen Finger an sein Nasenloch und bläst einen fetten Klumpen Rotz auf die Straße. Also, auf den Fußweg. Dahin, wo ich soeben meinen Fuß setzen wollte.

Iiiiiiiiiih!

In mir zieht sich alles zusammen. Ist ja widerlich! Aber gut, vielleicht ist der einfach nur fies erkältet und hat gerade kein Taschentuch dabei. Ich setze also meinen Weg fort und versuche, nicht mehr all zu viel an das Bild zu denken, dass sich mir eben bot. Ein paar hundert Meter weiter kommt mir ein anderer Kerl entgegen. Jung, sportlich, hippe Straßenkleidung. Als er beinahe auf meiner Höhe ist, zieht er unter größter Anstrengung und sehr lautstark etwas aus den tiefsten Tiefen seines Halses nach oben: Rotz! Und schon spuckt er mir den auch genau vor die Füße.

Baaaaaah!!!

Mir wird jetzt wirklich langsam übel, es kann doch nicht sein, dass hier jeder seine Körperflüssigkeiten auf der Straße verteilen muss! Es ist nicht mehr weit bis zu meinem Ziel und ich halte nun den Blick gesenkt. Mir ist nämlich etwas aufgefallen. Überall auf dem Fußweg sind Rotzflecken verteilt. Man muss schon beinahe hüpfen, um nicht hinein zu treten.

Wäääääh!!

Warum machen Leute so etwas? Vor allem die Männer? Ich glaube, ich habe bisher nur einmal eine Frau beziehungsweise ein Mädchen gesehen, das auf die Straße gespuckt hat. Sonst waren das wirklich nur Typen und ich überlege, ob es einen tieferen Sinn dahinter gibt. Ist das Revierverhalten? Muss irgendwas markiert werden und ich verstehe das nur nicht? Sind das alles Hardcorekiffer, die Unmengen an Speichel produzieren? Oder gibt es so einen geheimen Kodex unter Männern, der besagt, dass man als Kerl nun mal rumzurotzen hat? Was auch immer es ist, es ist einfach nur widerlich. Wenn ich einen Mann, der eigentlich attraktiv ist und nett erscheint, dabei beobachte, wie er seinen Speichel auf die Straße flaggt, finde ich ihn auch sofort hässlich. Das ist doch auch kein Benehmen. Und überall diese widerlichen Pfützchen… Da mache ich mir keine Sorgen mehr um Hundescheiße auf dem Fußweg, sondern um Rotzklumpen unter meinem Schuh.

Kann ja sein, dass ich einfach zu empfindlich bin. Aber gibt es wirklich jemanden da draußen, den das überhaupt nicht stört? Oder der das normal findet? Kann man mir das zumindest mal erklären? Ich möchte die Welt um mich herum ja wirklich gerne verstehen, es fällt mir bei diesem Thema nur verdammt schwer. Wenn es nach mir ginge: Männer, lasst das Rotzen sein!

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Der größte Feind des Cosplayers

Ich schaue wirklich nicht viel fern. Und wenn, dann meist Reportagen oder Dokumentationen auf Sendern, bei denen sich die meisten Leute fragen, ob sie die eigentlich empfangen können. Das heisst, ich bekomme vieles von dem, was im deutschen TV so über die Bildschirme flimmert, gar nicht mit. Und erst recht nicht, wenn es sich um Beiträge über Cosplayer handelt. Wobei… Das ist auch nicht ganz richtig. Seit ich für die Deutsche Cosplaymeisterschaft im Bereich Presse arbeite, muss ich mich allein wegen der Anfragen, die mich dort von vielen Journalisten erreichen, mit dem Thema auseinander setzen.

Wegen meiner Beteiligung an der DCM habe ich auch lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Artikel wirklich schreiben soll. Immerhin wirft meine Meinung ja auch ein Licht auf den Wettbewerb. Ich war nicht sicher, ob ich meine persönlichen Ansichten nicht lieber für mich behalten sollte, um nicht zu implizieren, die DCM-Leitung würde gesammelt so denken wie ich. Doch letztendlich möchte ich mir wegen nichts und niemandem einen Kopf darum machen müssen, was ich äußern kann und was nicht.

Wer sich jetzt fragt, worauf meine Überschrift zu diesem Eintrag eigentlich abzielt: Dazu komme ich nun. Es geht – wie bereits eingangs angedeutet – um die Medien. Und um Cosplayer. Und um Cosplayer in den Medien. Ich habe hier einige Beobachtungen machen können, die ich gerne mit euch teilen würde. Ich bin gespannt, wie andere darüber denken. Vor allem die Jüngeren unter uns. Ich gehöre einer Altersgruppe an, die in unserer Szene schon fast belächelt werden könnte, wenn es nicht doch so viele von uns gäbe. Oder vielleicht gelten wir auch als diejenigen, die genug Lebenserfahrung haben und dennoch verrückt genug sind, Szene-Events zu organisieren. Wer weiß das schon?

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Mit meinen mehr als drei Jahrzehnten an Leben betrachte ich die Reaktionen der Cosplayer auf ihre eigene Medienpräsenz und staune. Ich staune über eine (Jugend-)Kultur, die es anscheinend als normal betrachtet, fremde Menschen im Internet anonym zu beschimpfen, zu beleidigen und anzuprangern. Ich staune über eine Szene, die von sich selbst behauptet, tolerant und aufgeschlossen zu sein und die im Grunde doch lieber allein für sich sein will, um den Status des „Besonderen“ nicht zu verlieren. Ich staune über Leute, die ein Hobby betreiben, das auf Visualität ausgelegt ist und sich gleichzeitig beschweren, dass die Medien auf sie aufmerksam werden. Ich staune über Vorurteile in den eigenen Reihen, über Hass und die Fähigkeit, Dinge für sich einzufordern, von denen man nicht bereit ist, sie anderen ebenfalls zuzugestehen. Und vor allem staune ich über den Mangel an Objektivität, was das eigene Verhalten angeht.

An dieser Stelle meiner Wall of Text werden sicherlich die ersten Hutschnuren hoch gehen. Aber ich bitte darum, einen Moment ruhig zu bleiben. Es ist nicht meine Absicht, einfach mit Anschuldigungen um mich zu werfen. Und ich möchte sicherlich auch niemandem im Besonderen auf den Schlips treten. Ich rede hier von denen, die auffallen. Zumindest mir. Ich weiß, dass nicht jeder so ist. Viele bemühen sich, freundlich und umgänglich zu bleiben und sich nicht von der negativen Welle mitziehen zu lassen, die immer mal wieder durch die Massen geht. Das finde ich wundervoll. Doch leider neigt der Mensch dazu, die schlechten Dinge im Gedächtnis zu behalten. Was der Grund dafür ist, dass von Szene-fernen Leuten immer wieder betont wird, wie kindisch, schlecht erzogen, laut, unfreundlich und egoistisch wir Cosplayer wären. Es ist nicht das Gros, das sich so verhält, doch diejenigen, die es tun, bleiben im Gedächtnis haften. Dagegen können selbst wir, die wir in der Szene aktiv sind, uns nicht wehren. Immerhin verhält es sich – um den Bogen zum eigentlichen Thema zu schlagen – mit den Medien nicht anders. Würde man 100 Cosplayer zu Berichten über das geliebte Hobby fragen, so würden die meisten sicherlich mit Geschichten von RTL und Pro7 antworten. Geschichten über TV-Beiträge, in denen Cosplayern übel mitgespielt wurde, indem man sie vorgeführt hat. Es gab unterschwellige bis offene Unterstellungen Richtung Realitätsverlust, Perversion und Dummheit. Alles schon gehabt. Also gerade in Bezug auf Privatsender ist mit der Szene nicht gerade gut Kirschen essen. Und wie viele der 100 Cosplayer würden wohl sofort mit einem positiven Bericht auftrumpfen? Ich wette, es wäre die überwältigende Minderheit. Ob es daran liegt, dass es in ihren Augen keine guten Berichte gibt oder ob sie sich wirklich nicht erinnern… Ich möchte darüber an dieser Stelle nicht urteilen, da ich keine wissenschaftliche Erhebung geführt habe. Ich arbeite hier mit Mutmaßungen.

Ich möchte gern zwei Aspekte hervorheben, die mir sehr wichtig sind. Und übrigens auch der Grund für diesen Eintrag.

1. Recherchieren die Produktionsfirmen nicht gut genug oder ist ihnen eine korrekte Darstellung der Szene egal?
2.Wieso werden Cosplayer vorgeführt und was tun die Cosplayer selbst dafür oder dagegen?

Die Beantwortung der ersten Frage basiert auf der Annahme, dass ein „08/15-Bericht“ über Cosplay erstellt werden soll. Kein reisserischer Kracher über „Manga-Morde“ oder ähnliches.

Nehmen wir mal den fiktiven Journalisten Jochen Sauerbier. Herr Sauerbier möchte einen Bericht über Cosplay für eine überregionale Zeitung schreiben. Er denkt sich also: „Cosplay, das ist nicht jedem bekannt und ich kann bestimmt was aus dem Thema raus holen!“ Also sucht er sich Interviewpartner und stellt schnell fest, dass das Thema ziemlich komplex ist. Außerdem gibt es da Namen aus Japan, die so kompliziert sind, dass er sich die unmöglich alle richtig merken kann! Und wieso gibt es in diesen Animes so furchtbar viele Charaktere? Einige davon sind auch noch unter Pseudonymen unterwegs oder verwandeln sich und heissen dann ganz anders und sehen mehr oder weniger anders aus. Und was ist überhaupt der Unterschied zwischen Anime und Manga? Warum haben die Cosplayer unter sich so eine andere Sprache? All das verwirrt Herrn Sauerbier und so fügt er einfach nach bestem Wissen und Gewissen alles zusammen, was er erfahren hat. Von seiner Redaktion hat er eine halbe Seite Platz zur Verfügung gestellt bekommen. Seine Geschichte bräuchte aber eher eine Seite und so muss er alles, was zu viel Platz frisst, streichen. Dem Rotstift fallen auch einige Erklärungen zum Opfer, was natürlich für das Verständnis nicht so toll ist, aber die Grundgeschichte bleibt erhalten. Für Herrn Sauerbier ist der Artikel zufrieden stellend. Für die durchschnittlichen Leser der Zeitung ebenfalls, denn die denken gar nicht großartig darüber nach, ob da vielleicht noch mehr hinter steckt, sondern nehmen die Informationen eben einfach auf. Nur die, die sich mit Cosplay auskennen, schütteln den Kopf, denn wie kann man bloß nicht erklären, dass man die Kostüme nicht für den Alltagsgebrauch anfertigt, sondern beinahe ausschließlich für Treffen!? Das denken doch jetzt bestimmt alle! Und warum schreibt man nicht dazu, dass die Sachen alle in 500 Stunden liebevoller Klöppelarbeit selbst hergestellt wurden? Da hat man doch extra drauf hingewiesen! Nun heisst es bestimmt, man kauft das einfach so. Und warum wird nicht erklärt, dass der Charakter, den man darstellt, den Kampf gegen Vergewaltiger und Mörder aufgenommen hat, weil ein tragisches Schicksal und eine entscheidende Veränderung seiner Persönlichkeit dahinter stehen? Es steht nur „Der muskelbepackte Rächer XXX“ unter dem Bild!

Das sind jetzt mal ganz banale Beispiele, aber so in etwa sieht es tatsächlich aus. Was für den Journalisten die Arbeit ist, in die er sich oft nicht mehr vertiefen kann oder will als es ihm in seiner Arbeitszeit möglich ist, ist für den Leser einfach ein Bericht über eine freakige Randgruppe und für den Cosplayer ein Affrond, weil ihm wichtige Sachen zu kurz kommen oder falsch wiedergegeben wurden. Es gibt immer mehrere Blickwinkel und ich denke, in den wenigsten Fällen meint der Journalist es böse und will den Leuten, über die er berichtet, so richtig eins reinwürgen. Denn mal ehrlich: Die meisten Vertreter der Medien merken im persönlichen Gespräch mit uns, dass wir auch nur ganz normale Menschen sind, mit denen man in 95% der Fälle vernünftig reden kann. Und sind wir denn anders? Wenn wir einen Artikel lesen, in dem es um eine Szene geht, mit der wir uns nicht auskennen, forschen wir da großartig nach, ob das alles so stimmt, was dort geschrieben steht? Hinterfragen wir jeden Satz? Fordern wir die Menschen zum Gespräch auf? Oder nehmen wir einfach hin, was wir erfahren haben, und denken: „Freaks.“ Hand aufs Herz!

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Womit ich einen etwas holprigen Übergang zum zweiten – und meiner Meinung nach schwierigeren – Aspekt des Themas schaffen möchte.

Ja, Cosplayer sind Freaks. Das ist nicht negativ gemeint, ein Freak ist nach der heutigen Deutung ja eigentlich nichts anderes als ein „Verrückter“ oder „Begeisterter“, der z. B. sein Hobby liebt und darin aufgeht. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Reaktionen der Umwelt auf dieses Hobby unheimlich positiv sind, wenn man ganz normal daher kommt und zu dem steht, was man tut. Warum? Weil man Sicherheit ausstrahlt. Und wer sicher wirkt, der bietet nur wenig Angriffsfläche. Ich muss mich nicht rechtfertigen, weil ich Cosplayer bin. Ich mache das nun seit 14 Jahren und kein einziges Mal hatte ich das Gefühl, ich wäre bekloppt oder unnormal. Anders herum habe ich mich aber auch nicht so gegeben, als hätte ich ein Rad ab. Ja, ich laufe verkleidet durch die Gegend. Ich habe Spaß daran. Doch mit dem Anlegen eines Kostüms verliere ich nicht meine Manieren, meine Selbstherrschung und den Respekt vor anderen Menschen. Ich bin immer noch ich. Ich sehe nur etwas anders aus.

Und das, was ich nun anreisse, ist das wirkliche Problem unserer Szene. Die meisten von uns sind wie ich. Und ein kleiner Prozentsatz benimmt sich wie die Axt im Walde. Ich habe es weiter oben schon einmal erwähnt und ich sage es gerne noch einmal: Einige von uns benehmen sich in der Öffentlichkeit so schlecht, dass wir als Gemeinschaft bereits einen zweifelhaften Ruf genießen. Und die diesen Ruf nähren, sind wir selbst. Nämlich diejenigen, die in Parks rücksichtslos durch Beete trampeln, die Absperrungen missachten, die ihren fiktiven Charakter gegenüber Unbeteiligten ausspielen um zu provozieren, die in Hotels Ruhestörung begehen, weil sie die ganze Nacht hindurch an der Nähmaschine sitzen, die Waschräume in einem unglaublichen Chaos hinterlassen, weil sie dort Perücken schneiden oder Haare färben… Es könnte noch so vieles aufgezählt werden. All dies trägt dazu bei, das Bild einer respektlosen Szene zu formen.

Und was ist mit den Medien? Wie präsentieren wir uns dort? Bei all den verzerrten Berichten und Halbwahrheiten, die bereits durch Zeitungen und das Fernsehen gingen, wäre es eigentlich wichtig, die Szene als das zu präsentieren, was sie hauptsächlich ist: Eine Gemeinschaft von kreativen Menschen, die Spaß an Dingen hat, die das Leben bunter machen. Die meisten derjenigen, die dies könnten, weigern sich allerdings inzwischen, mit den Medien zusammen zu arbeiten. Stattdessen sind es oft Menschen mit wenig Erfahrung im Umgang mit der Presse, die sich vor die Kamera wagen. Eben jene, die auffallen wollen – was per se ja nicht schlecht ist. Allerdings wirkt es eben befremdlich, wenn man sich im Fernsehen nicht wie ein intelligenter Mensch verhält, sondern vielleicht nur fauchend in die Kamera starrt, wie ein Kätzchen nach dem Moderator pfotelt oder gar auf keine Frage reagiert, weil der Charakter, den man gerade darstellt, unter einer Kommunikationsstörung leidet. Das mag alles in dem Moment ganz witzig sein, aber es sind diese Dinge, an denen sich nachher aufgehängt wird. Und es sind diese Dinge, die vermieden werden müssten. Wenn ich so eine Außenwirkung abgebe, kann ich nicht erwarten, dass Leute, die gerade vielleicht zum ersten Mal von Cosplay hören, ehrliches Interesse und Anerkennung für mich entwickeln. Ich kann nicht erwarten, dass ich mich wie der letzte Vollhorst benehme und dafür noch Applaus ernte.

Man muss sich bewusst darüber sein, was man in Gegenwart der Medien tut und man muss vor allem auch darüber nachdenken, wie es aufgenommen werden kann. Unser Hobby wirkt auf den ersten Blick nun einmal seltsam und die Faszination und die Leidenschaft, mit der wir es betreiben, wird eben nicht durch Grimassen und Verrenkungen vor einer Kamera dargestellt werden. Gibt es irgendjemanden, der die Betrunkenen an Karneval oder bei einem Fußballspiel besonders interessant und normal im Kopf findet, wenn er selbst nüchtern und unbeteiligt ist? Ich kenne niemanden.

Spielt euren Charakter, lebt ihn aus, habt Spaß! Aber achtet darauf, dass ihr eure Umwelt nicht respektlos behandelt und seid euch immer bewusst, dass es Grenzen gibt.

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Wir können die Schuld für Berichte, die uns in ein schlechtes Licht rücken, also weiter auf die Medien schieben oder wir können anfangen, unser Handeln zu überdenken. Denn wenn wir uns nicht benehmen als wären wir nicht ganz von dieser Welt, dann wird es den Medien auch schwerer fallen, uns entsprechend darzustellen. Ganz verhindern wird man das niemals können. Aber über das, was in die Hose geht, kann man auch einfach mal lachen. Ich habe das Gefühl, unsere Szene kann keinen Fehler verzeihen und besitzt nur wenig Selbstironie. Es wäre schön, wenn ich mich da irren würde.

Wer also ist der größere Feind des Cosplayers? Die Medien, die aufgreifen, was man ihnen hin wirft, oder der Cosplayer selbst, der die Außenwirkung nicht genügend überdenkt? Ich habe meine Meinung dazu und es würde mich interessieren, wie andere darüber denken.